Luther (1545)
Hiob 35
1Und Elihu antwortete und sprach: Share to feedTweet 2Achtest du das für recht, daß du sprichst: Ich bin gerechter denn GOtt? Share to feedTweet 3Denn du sprichst: Wer gilt bei dir etwas? Was hilft's, ob ich mich ohne Sünde mache? Share to feedTweet 4Ich will dir antworten ein Wort und deinen Freunden mit dir. Share to feedTweet 5Schaue gen Himmel und siehe, und schaue an die Wolken, daß sie dir zu hoch sind. Share to feedTweet 6Sündigest du, was kannst du mit ihm machen? Und ob deiner Missetat viel ist, was kannst du ihm tun? Share to feedTweet 7Und ob du gerecht seiest, was kannst du ihm geben, oder was wird er von deinen Händen nehmen? Share to feedTweet 8Einem Menschen, wie du bist, mag wohl etwas tun deine Bosheit und einem Menschenkinde deine Gerechtigkeit. Share to feedTweet 9Dieselbigen mögen schreien, wenn ihnen viel Gewalt geschieht, und rufen über den Arm der Großen, Share to feedTweet 10die nicht danach fragen, wo ist GOtt, mein Schöpfer, der das Gesänge macht in der Nacht, Share to feedTweet 11der uns gelehrter macht denn das Vieh auf Erden und weiser denn die Vögel unter dem Himmel? Share to feedTweet 12Aber sie werden da auch schreien über den Hochmut der Bösen, und er wird sie nicht erhören. Share to feedTweet 13Denn GOtt wird das Eitle nicht erhören, und der Allmächtige wird es nicht ansehen. Share to feedTweet 14Dazu sprichst du, du werdest ihn nicht sehen. Aber es ist ein Gericht vor ihm; harre sein nur, Share to feedTweet 15ob sein Zorn bald nicht heimsucht, und sich nicht annimmt, daß so viel Laster da sind. Share to feedTweet 16Darum hat Hiob seinen Mund umsonst aufgesperrt und gibt stolze Teiding vor mit Unverstand. Share to feedTweet