Luther (1545)
Hiob 18
1Da antwortete Bildad von Suah und sprach: Share to feedTweet 2Wann wollt ihr der Rede ein Ende machen? Merket doch, danach wollen wir reden. Share to feedTweet 3Warum werden wir geachtet wie Vieh und sind so unrein vor euren Augen? Share to feedTweet 4Willst du vor Bosheit bersten? Meinest du, daß um deinetwillen die Erde verlassen werde, und der Fels von seinem Ort versetzt werde? Share to feedTweet 5Auch wird das Licht der Gottlosen verlöschen, und der Funke seines Feuers wird nicht leuchten. Share to feedTweet 6Das Licht wird finster werden in seiner Hütte und seine Leuchte über ihm verlöschen. Share to feedTweet 7Die Zugänge seiner Habe werden schmal werden, und sein Anschlag wird ihn fällen. Share to feedTweet 8Denn er ist mit seinen Füßen in Strick gebracht und wandelt im Netze. Share to feedTweet 9Der Strick wird seine Fersen halten, und die Türstigen werden ihn erhaschen. Share to feedTweet 10Sein Strick ist gelegt in die Erde und seine Falle auf seinen Gang. Share to feedTweet 11Um und um wird ihn schrecken plötzliche Furcht, daß er nicht weiß, wo er hinaus soll. Share to feedTweet 12Hunger wird seine Habe sein, und Unglück wird ihm bereitet sein und anhangen. Share to feedTweet 13Die Stärke seiner Haut wird verzehret werden, und seine Stärke wird verzehren der Fürst des Todes. Share to feedTweet 14Seine Hoffnung wird aus seiner Hütte gerottet werden, und sie werden ihn treiben zum Könige des Schreckens. Share to feedTweet 15In seiner Hütte wird nichts bleiben; über seine Hütte wird Schwefel gestreuet werden. Share to feedTweet 16Von unten werden verdorren seine Wurzeln und von oben abgeschnitten seine Ernte. Share to feedTweet 17Sein Gedächtnis wird vergehen im Lande, und wird keinen Namen haben auf der Gasse. Share to feedTweet 18Er wird vom Licht in die Finsternis vertrieben werden und vom Erdboden verstoßen werden. Share to feedTweet 19Er wird keine Kinder haben und keine Neffen unter seinem Volk; es wird ihm keiner überbleiben in seinen Gütern. Share to feedTweet 20Die nach ihm kommen, werden sich über seinen Tag entsetzen; und die vor ihm sind, wird eine Furcht ankommen. Share to feedTweet 21Das ist die Wohnung des Ungerechten, und dies ist die Stätte des, der GOtt nicht achtet. Share to feedTweet