Luther (1545)
Sprüche 31
1Dies sind die Worte des Königs Lamuel, die Lehre, die ihn seine Mutter lehrete: Share to feedTweet 2Ach, mein Auserwählter, ach, du Sohn meines Leibes, ach, mein gewünschter Sohn, Share to feedTweet 3laß nicht den Weibern dein Vermögen und gehe die Wege nicht, darin sich die Könige verderben! Share to feedTweet 4O, nicht den Königen, Lamuel, gib den Königen nicht Wein zu trinken noch den Fürsten stark Getränke. Share to feedTweet 5Sie möchten trinken und der Rechte vergessen und verändern die Sache irgend der elenden Leute. Share to feedTweet 6Gebet stark Getränke denen, die umkommen sollen, und den Wein den betrübten Seelen, Share to feedTweet 7daß sie trinken und ihres Elendes vergessen und ihres Unglücks nicht mehr gedenken. Share to feedTweet 8Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind. Share to feedTweet 9Tu deinen Mund auf und richte recht und räche den Elenden und Armen. Share to feedTweet 10Wem ein tugendsam Weib bescheret ist, die ist viel edler denn die köstlichsten Perlen. Share to feedTweet 11Ihres Mannes Herz darf sich auf sie verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln. Share to feedTweet 12Sie tut ihm Liebes und kein Leides sein Leben lang. Share to feedTweet 13Sie gehet mit Wolle und Flachs um und arbeitet gerne mit ihren Händen. Share to feedTweet 14Sie ist wie ein Kaufmannsschiff, das seine Nahrung von ferne bringt. Share to feedTweet 15Sie stehet des Nachts auf und gibt Futter ihrem Hause und Essen ihren Dirnen. Share to feedTweet 16Sie denkt nach einem Acker und kauft ihn und pflanzt einen Weinberg von den Früchten ihrer Hände. Share to feedTweet 17Sie gürtet ihre Lenden fest und stärkt ihre Arme. Share to feedTweet 18Sie merkt, wie ihr Handel Frommen bringt; ihre Leuchte verlöscht des Nachts nicht. Share to feedTweet 19Sie streckt ihre Hand nach dem Rocken, und ihre Finger fassen die Spindel. Share to feedTweet 20Sie breitet ihre Hände aus zu dem Armen und reichet ihre Hand dem Dürftigen. Share to feedTweet 21Sie fürchtet ihres Hauses nicht vor dem Schnee, denn ihr ganzes Haus hat zwiefache Kleider. Share to feedTweet 22Sie macht ihr selbst Decken; weiße Seide und Purpur ist ihr Kleid. Share to feedTweet 23Ihr Mann ist berühmt in den Toren, wenn er sitzt bei den Ältesten des Landes. Share to feedTweet 24Sie macht einen Rock und verkauft ihn; einen Gürtel gibt sie dem Krämer. Share to feedTweet 25Ihr Schmuck ist, daß sie reinlich und fleißig ist; und wird hernach lachen. Share to feedTweet 26Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist holdselige Lehre. Share to feedTweet 27Sie schauet, wie es in ihrem Hause zugehet, und isset ihr Brot nicht mit Faulheit. Share to feedTweet 28Ihre Söhne kommen auf und preisen sie selig; ihr Mann lobt sie. Share to feedTweet 29Viele Töchter bringen Reichtum; du aber übertriffst sie alle. Share to feedTweet 30Lieblich und schön sein ist nichts; ein Weib, das den HErrn fürchtet, soll man loben. Share to feedTweet 31Sie wird gerühmt werden von den Früchten ihrer Hände; und ihre Werke werden sie loben in den Toren. Share to feedTweet