Luther (1545)
Psalm 57
1Ein gülden Kleinod Davids, vorzusingen, daß er nicht umkäme, da er vor Saul floh in die Höhle. Share to feedTweet 2Sei mir gnädig, GOtt, sei mir gnädig! Denn auf dich trauet meine Seele und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis daß das Unglück vorübergehe. Share to feedTweet 3Ich rufe zu GOtt, dem Allerhöchsten, zu GOtt, der meines Jammers ein Ende macht. Share to feedTweet 4Er sendet vom Himmel und hilft mir von der Schmach meines Versenkers. Sela. GOtt sendet seine Güte und Treue. Share to feedTweet 5Ich liege mit meiner Seele unter den Löwen. Die Menschenkinder sind Flammen; ihre Zähne sind Spieße und Pfeile und ihre Zungen scharfe Schwerter. Share to feedTweet 6Erhebe dich, GOtt, über den Himmel und deine Ehre über alle Welt! Share to feedTweet 7Sie stellen meinem Gange Netze und drücken meine Seele nieder; sie graben vor mir eine Grube und fallen selbst drein. Sela. Share to feedTweet 8Mein Herz ist bereit, GOtt, mein Herz ist bereit, daß ich singe und lobe. Share to feedTweet 9Wach auf, meine Ehre, wach auf, Psalter und Harfe! Frühe will ich aufwachen. Share to feedTweet 10HErr, ich will dir danken unter den Völkern, ich will dir lobsingen unter den Leuten. Share to feedTweet 11Erhebe dich, GOtt, über den Himmel und deine Ehre über alle Welt! Share to feedTweet