Luther (1545)
Psalm 106
1Halleluja! Danket dem HErrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Share to feedTweet 2Wer kann die großen Taten des HErrn ausreden und alle seine löblichen Werke preisen? Share to feedTweet 3Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht! Share to feedTweet 4HErr, gedenke mein nach der Gnade, die du deinem Volk verheißen hast; beweise uns deine Hilfe, Share to feedTweet 5daß wir sehen mögen die Wohlfahrt deiner Auserwählten und uns freuen, daß es deinem Volk wohlgehet, und uns rühmen mit deinem Erbteil. Share to feedTweet 6Wir haben gesündiget samt unsern Vätern; wir haben mißgehandelt und sind gottlos gewesen. Share to feedTweet 7Unsere Väter in Ägypten wollten deine Wunder nicht verstehen; sie gedachten nicht an deine große Güte und waren ungehorsam am Meer, nämlich am Schilfmeer. Share to feedTweet 8Er half ihnen aber um seines Namens willen, daß er seine Macht beweisete. Share to feedTweet 9Und er schalt das Schilfmeer, da ward's trocken; und führete sie durch die Tiefe wie in einer Wüste; Share to feedTweet 10und half ihnen von der Hand des, der, sie hassete, und erlösete sie von der Hand des Feindes. Share to feedTweet 11Und die Wasser ersäuften ihre Widersacher, daß nicht einer überblieb. Share to feedTweet 12Da glaubten sie an seine Worte und sangen sein Lob. Share to feedTweet 13Aber sie vergaßen bald seiner Werke; sie warteten nicht seines Rats. Share to feedTweet 14Und sie wurden lüstern in der Wüste und versuchten GOtt in der Einöde. Share to feedTweet 15Er aber gab ihnen ihre Bitte und sandte ihnen genug, bis ihnen davor ekelte. Share to feedTweet 16Und sie empörten sich wider Mose im Lager, wider Aaron, den Heiligen des HErrn. Share to feedTweet 17Die Erde tat sich auf und verschlang Dathan und deckte zu die Rotte Abirams. Share to feedTweet 18Und Feuer ward unter ihrer Rotte angezündet; die Flamme verbrannte die Gottlosen. Share to feedTweet 19Sie machten ein Kalb in Horeb und beteten an das gegossene Bild; Share to feedTweet 20und verwandelten ihre Ehre in ein Gleichnis eines Ochsen, der Gras isset. Share to feedTweet 21Sie vergaßen GOttes, ihres Heilandes, der so große Dinge in Ägypten getan hatte, Share to feedTweet 22Wunder im Lande Hams und schreckliche Werke am Schilfmeer. Share to feedTweet 23Und er sprach, er wollte sie vertilgen, wo nicht Mose, sein Auserwählter, den Riß aufgehalten hätte, seinen Grimm abzuwenden, auf daß er sie nicht gar verderbete. Share to feedTweet 24Und sie verachteten das liebe Land; sie glaubten seinem Wort nicht Share to feedTweet 25und murreten in ihren Hütten; sie gehorchten der Stimme des HErrn nicht. Share to feedTweet 26Und er hub auf seine Hand wider sie, daß er sie niederschlüge in der Wüste Share to feedTweet 27und würfe ihren Samen unter die Heiden und streuete sie in die Länder. Share to feedTweet 28Und sie hingen sich an den Baal Peor und aßen von den Opfern der toten Götzen Share to feedTweet 29und erzürneten ihn mit ihrem Tun; da riß auch die Plage unter sie. Share to feedTweet 30Da trat zu Pinehas und schlichtete die Sache; da ward der Plage gesteuert, Share to feedTweet 31und ward ihm gerechnet zur Gerechtigkeit für und für ewiglich. Share to feedTweet 32Und sie erzürneten ihn am Haderwasser; und sie zerplagten den Mose übel. Share to feedTweet 33Denn sie betrübten ihm sein Herz, daß ihm etliche Worte entfuhren. Share to feedTweet 34Auch vertilgten sie die Völker nicht, wie sie doch der HErr geheißen hatte, Share to feedTweet 35sondern sie mengeten sich unter die Heiden und lernten derselben Werke Share to feedTweet 36und dieneten ihren Götzen, die gerieten ihnen zum Ärgernis. Share to feedTweet 37Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den Teufeln Share to feedTweet 38und vergossen unschuldig Blut, das Blut ihrer Söhne und ihrer Töchter, die sie opferten den Götzen Kanaans, daß das Land mit Blutschulden befleckt ward; Share to feedTweet 39und verunreinigten sich mit ihren Werken und hureten mit ihrem Tun. Share to feedTweet 40Da ergrimmete der Zorn des HErrn über sein Volk und gewann einen Greuel an seinem Erbe Share to feedTweet 41und gab sie in die Hand der Heiden, daß über sie herrscheten, die ihnen gram waren. Share to feedTweet 42Und ihre Feinde ängsteten sie; und wurden gedemütiget unter ihre Hände. Share to feedTweet 43Er errettete sie oftmals; aber sie erzürneten ihn mit ihrem Vornehmen und wurden wenig um ihrer Missetat willen. Share to feedTweet 44Und er sah ihre Not an, da er ihre Klage hörete, Share to feedTweet 45und gedachte an seinen Bund, mit ihnen gemacht. Und reuete ihn nach seiner großen Güte Share to feedTweet 46und ließ sie zur Barmherzigkeit kommen vor allen, die sie gefangen hatten. Share to feedTweet 47Hilf uns, HErr, unser GOtt, und bringe uns zusammen aus den Heiden, daß wir danken deinem heiligen Namen und rühmen dein Lob! Share to feedTweet 48Gelobet sei der HErr, der GOtt Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit, und alles Volk spreche: Amen, Halleluja! Share to feedTweet