Luther (1545)
Matthäus 8
1Da er aber vom Berge herabging, folgete ihm viel Volks nach. Share to feedTweet 2Und siehe, ein Aussätziger kam und betete ihn an und sprach: HErr, so du willst, kannst du mich wohl reinigen. Share to feedTweet 3Und JEsus streckte seine Hand aus, rührete ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereiniget! Und alsbald ward er von seinem Aussatz rein. Share to feedTweet 4Und JEsus sprach zu ihm: Siehe zu, sag's niemand, sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, zu einem Zeugnis über sie. Share to feedTweet 5Da aber JEsus einging zu Kapernaum, trat ein Hauptmann zu ihm, der bat ihn Share to feedTweet 6und sprach: HErr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gichtbrüchig und hat große Qual. Share to feedTweet 7JEsus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. Share to feedTweet 8Der Hauptmann antwortete und sprach: HErr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehest, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Share to feedTweet 9Denn ich bin ein Mensch, dazu der Obrigkeit untertan, und habe unter mir Kriegsknechte; noch wenn ich sage zu einem: Gehe hin! so gehet er, und zum andern: Komm her! so kommt er, und zu meinem Knecht: Tue das! so tut er's. Share to feedTweet 10Da das JEsus hörete, verwunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgeten: Wahrlich, ich sage euch, solchen Glauben habe ich in Israel nicht funden. Share to feedTweet 11Aber ich sage euch: Viele werden kommen vom Morgen und vom Abend und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich sitzen. Share to feedTweet 12Aber die Kinder des Reichs werden ausgestoßen in die äußerste Finsternis hinaus, da wird sein Heulen und Zähneklappen. Share to feedTweet 13Und JEsus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast! Und sein Knecht ward gesund zu derselbigen Stunde. Share to feedTweet 14Und JEsus kam in des Petrus Haus und sah, daß seine Schwieger lag und hatte das Fieber. Share to feedTweet 15Da griff er ihre Hand an, und das Fieber verließ sie. Und sie stund auf und dienete ihnen. Share to feedTweet 16Am Abend aber brachten sie viel Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit Worten und machte allerlei Kranke gesund, Share to feedTweet 17auf daß erfüllet würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: Er hat unsere Schwachheit auf sich, genommen und unsere Seuche hat er getragen. Share to feedTweet 18Und da JEsus viel Volks um sich sah, hieß er hinüber jenseit des Meeres fahren. Share to feedTweet 19Und es trat zu ihm ein Schriftgelehrter, der sprach zu ihm: Meister, ich will dir folgen, wo du hingehest. Share to feedTweet 20JEsus sagte zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hinlege. Share to feedTweet 21Und ein anderer unter seinen Jüngern sprach zu ihm: HErr, erlaube mir, daß ich hingehe und zuvor meinen Vater begrabe. Share to feedTweet 22Aber JEsus sprach zu ihm: Folge du mir und laß die Toten ihre Toten begraben! Share to feedTweet 23Und er trat in das Schiff, und seine Jünger folgeten ihm. Share to feedTweet 24Und siehe, da erhub sich ein groß Ungestüm im Meer, also daß auch das Schifflein mit Wellen bedeckt ward; und er schlief. Share to feedTweet 25Und die Jünger traten zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: HERR, hilf uns, wir verderben! Share to feedTweet 26Da sagte er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stund auf und bedräuete den Wind und das Meer; da ward es ganz stille. Share to feedTweet 27Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das für ein Mann, daß ihm Wind und Meer gehorsam ist? Share to feedTweet 28Und er kam jenseit des Meeres in die Gegend der Gergesener. Da liefen ihm entgegen zwei Besessene, die kamen aus den Totengräbern und waren sehr grimmig, also daß niemand dieselbige Straße wandeln konnte. Share to feedTweet 29Und siehe, sie schrieen und sprachen: Ach JEsu, du Sohn GOttes, was haben wir mit dir zu tun? Bist du herkommen, uns zu quälen, ehe denn es Zeit ist? Share to feedTweet 30Es war aber ferne von ihnen eine große Herde Säue an der Weide. Share to feedTweet 31Da baten ihn die Teufel und sprachen: Willst du uns austreiben, so erlaube uns, in die Herde Säue zu fahren. Share to feedTweet 32Und er sprach: Fahret hin! Da fuhren sie aus und fuhren in die Herde Säue. Und siehe, die ganze Herde Säue stürzete sich mit einem Sturm ins Meer und ersoffen im Wasser. Share to feedTweet 33Und die Hirten flohen und gingen hin in die Stadt und sagten das alles, und wie es mit den Besessenen ergangen war. Share to feedTweet 34Und siehe, da ging die ganze Stadt heraus JEsu entgegen. Und da sie ihn sahen, baten sie ihn, daß er von ihrer Grenze weichen wollte. Share to feedTweet